„translating the blue“ von Stephan Sachs

„translating the blue“ von Stephan Sachs

Ein Filmessay um Kunst und Wissenschaft.
Ausgehend von Bildern, die auf einer Forschungsfahrt im Südatlantik entstanden, untersucht der Film die unterschiedlichen Formen der Annäherung an die  Wirklichkeit. Der Hauptprotagonist ist das Meer, der Ozean. Er ist in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen ständig präsent, in Bild und Ton. Er ist auch das Forschungssujet der Wissenschaftler. Sie sind Ozeanographen, sie versuchen die Ozeanströmungen zu verstehen.  Dabei sind bildgebende Verfahren, auf mathematischen Berechnungen basierend, unverzichtbar. Modelle, Versuche der Übersetzung, auch eben der poetischen, sind ein zentrales Thema des Films. Dies findet auf unterschiedlichen, sich durchschränkenden Ebenen statt: von einer Bildbeschreibung am Anfang des Films über deutsch-englische Begriffssammlungen aus der Ozeanographie und Kunst, bis zu der Frage an einen Wissenschaftler nach der Schönheit von Formeln. Von alten Dioramen aus Naturhistorischen Museen über fiktive Briefe von Bord des Schiffes, über die Beobachtung des Datensammelns auf See, bis hin zu einem Modell, das die Verteilung von radioaktivem Cäsium aus Fukushima im Pazifik vorhersagt.

Stephan Sachs

25.02.2014

Film / Time-based Media

Der neugierige Blick auf den eigenen Blick, lustvoll und kritisch, eine selbstgeschaffene Distanz, erlaubt es, an der Oberfläche der eigenen Bilder zu kratzen.

Das Lehrgebiet Film/Time-based Media ist fachbereichsübergreifend und somit offen für Studierende der freien Kunst und der Designbereiche. Es kann begleitend, in Kooperation und auch als Schwerpunkt studiert werden.
Time-based Media ist als eine offene Klasse konzipiert.
Neben der Vermittlung von ästhetischen und technischen Grundlagen im Bereich des bewegten Bildes, steht die freie künstlerische Projektarbeit im Zentrum. Dabei kann es sich um klassische Filmprojekte, aber auch installative Arbeiten handeln.
Die Frage nach der Wahl der adäquaten Form, des entsprechenden Mediums und der technische Umsetzung spielen hier ebenso eine Rolle, wie die Frage nach der eigenen Positionierung und der Fähigkeit zur Einordnung in gesamtkulturelle und kunstgeschichtliche Zusammenhänge.
Schwerpunkte bilden die Bereiche Experimentalfilm, Videokunst und experimenteller Dokumentarfilm.
Ein enger Austausch findet mit der Medienklasse der freien Kunst statt.
Exkursionen zu Festivals und Ausstellungen ergänzen das Lehrangebot.
Ein interdisziplinärer und internationaler Austausch wird angestrebt.

Das Kolloquium, in dem Arbeitsansätze und Ergebnisse in der Gruppe vorgestellt und diskutiert werden, stellt den zentralen Ort des Informationsaustausches dar. Die Veranstaltung „Perspektive Film“ dient der Präsentation und Diskussion ausgewählter Filme und künstlerischer Arbeiten mit bewegtem Bild, wenn möglich mit geladenen Gästen.

Dem Lehrgebiet Film / Time Based Media ist eine mit modernster Technik ausgestattete Videowerkstatt mit einem Werkstattleiter angeschlossen. Es steht ein Studio zur Verfügung.
Neben der Digitaltechnik ist es auch möglich analog mit Zelluloid zu arbeiten.

Abschlüsse

Bachelor of Fine Arts (B.F.A.)
Bachelor of Arts (B.A.)

Master of Fine Arts (M.F.A.)
Master of Arts (M.A.)

Fragen ?

Prof. Stephan Sachs
04 31 – 51 98-486, sachs@muthesius.de